Notfall- und Krisenmanagement

Notfall -und Krisenmanagement

Auf dieser Seite sowie den jeweiligen Unterseiten informiert die Gemeinde Zimmern o.R.
über Verhaltensweisen im Falle einer Krise oder bei bestimmten Szenarien
(zum Beispiel Hochwasser/Starkregen, Stromausfall, Hitze)
und wie Sie sich auf ein solches Ereignis vorbereiten können.
Des Weiteren geben wir hier im Notfall- und Krisenmanagement für unsere Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen bekannt.

Notfallnummern

 

Feuerwehr, Rettungsdienst112
Polizei110
Behördenrufnummer115
Giftnotruf Baden-Württemberg     0761 19240

Benutzen Sie nur in Notfällen die Notfallnummern. 
Bei großen Hochwassern sind die Rufnummern oft überlastet. 
Die Einsatzleitung koordiniert die Hilfe nach Dringlichkeit.

Weiterführende Informationen und Webseiten

 

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Hitze in der Gemeinde Zimmern

Sommer, Sonne, Sonnenschein

 

Wir haben für Sie nützliche Tipps zusammengestellt, um mit guter Laune und gesund die schönste Jahreszeit in unserer Gemeinde zu leben und zu genießen.

 

3 Grundregeln bei aktiver Hitzewarnung

1.  Meiden Sie die Hitze!

2. Halten Sie Ihren Körper kühl, achten Sie auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr

3. Halten Sie Ihre Wohnung kühl!

 

Für viele Menschen gehören sonnige und warme Sommertage zu den schönsten Zeiten des Jahres. Gleichzeitig sind aber auch in der Gemeinde Zimmern die Folgen des Klimawandels spürbar: Heiße Tage, Hitzewellen und längere Phasen hoher Temperaturen treten häufiger auf und können für die Gesundheit belastend sein.

 

Warum Hitze gefährlich sein kann

Vor allem langanhaltende Hitze mit Temperaturen von über 30 °C am Tag und warmen Nächten über 20 °C kann den Körper stark beanspruchen. Wenn die nächtliche Abkühlung ausbleibt, kann sich der Organismus nicht mehr ausreichend erholen. Dadurch steigt das Risiko für gesundheitliche Beschwerden und ernsthafte Folgen.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen sind unter anderem:

  • Dehydrierung
  • Sonnenstich
  • Hitzekrämpfe
  • Hitzschlag

 

Woran Sie eine Hitzebelastung erkennen können

Typische Anzeichen für eine starke Belastung durch Hitze sind:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung
  • Benommenheit
  • Kreislaufprobleme
  • Hautausschläge
  • Wadenkrämpfe
  • Schwellungen in den Beinen

Bitte nehmen Sie diese Warnzeichen ernst.

 

Wer besonders gefährdet ist

Nicht alle Menschen sind von extremer Hitze gleichermaßen betroffen. Besonders gefährdet sind:

  • ältere Menschen
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Schwangere
  • Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen
  • pflegebedürftige Personen
  • Menschen, die allein leben
  • Personen, die körperlich schwer oder längere Zeit im Freien arbeiten

 

So können Sie sich schützen

Achten Sie an heißen Tagen gut auf sich selbst und auf Ihre Mitmenschen. Hilfreich ist vor allem:

  • ausreichend trinken
  • Mittagshitze möglichst meiden
  • körperliche Anstrengung reduzieren
  • kühlere Räume aufsuchen
  • auf gefährdete Menschen im eigenen Umfeld achten

 

Weitere Informationen

Gebündelte Informationen zum Thema Hitzeschutz stellt das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für Sie bereit. Ergänzend dazu bietet das Rottweiler Hitzeportal vom Landratsamt Rottweil praktische Tipps und Hinweise, wie Sie sich an heißen Tagen schützen und auch auf besonders gefährdete Menschen in Ihrem Umfeld achten können.

 

Im Notfall

Wählen Sie in Notfällen bitte die 112.

Bleiben Sie informiert und gut vorbereitet. So können Sie Ihre Gesundheit schützen und gemeinsam mit anderen dazu beitragen, die Gemeinde Zimmern auch in heißen Sommermonaten sicher und lebenswert zu gestalten.

Warn-App NINA

Mit der kostenlosen Warn-App NINA erhalten Sie rund um die Uhr schnelle und gesicherte Informationen über Gefahrenlagen per Push-Benachrichtigung. Auch Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der Hochwasservorhersagezentralen können über NINA bezogen werden. Sie können mit der App bestimmte Orte auswählen, für die Sie Warnungen erhalten möchten, und auch für Ihren jeweils aktuellen Standort Warnmeldungen empfangen. Darüber hinaus bietet NINA auch Empfehlungen für das richtige Verhalten in Gefahrensituationen. NINA – die „Sirene für die Hosentasche“ – ist die Warn-App, die flächendeckend in ganz Baden-Württemberg von den zuständigen Behörden der Gemeinden, Städte, Kreise und des Landes zur amtlichen Warnung eingesetzt wird.

Notfallvorsorge: Wichtige Dokumente

Es ist etwas passiert und alle müssen sofort raus aus dem Haus ... Es gibt viele denkbare Notsituationen, und je nachdem kann es eine längere Zeit dauern, bis es ein Zurück in die eigene Wohnung gibt. Für eine solche Situation sollten alle wichtigen Dokumente bereitliegen. Bloß welche? Und in welcher Form? Im Original sollten Familienurkunden griffbereit sein, zumindest als beglaubigte Kopie Sparbücher, Rentenbescheinigungen, Zeugnisse oder wichtige Verträge. Als einfache Kopie genügen etwa Führerschein, Impfpass oder Grundbuchauszüge. All dies sollte in einer Dokumentenmappe gesammelt werden und im Notfall auffindbar sein.

Notfallvorsorge: Wichtige Medikamente

Eine Schnittwunde von der Gartenarbeit, eine Brandblase vom Kochen, eine Schürfwunde von einem Sturz: Im Alltag kann es leicht einmal zu Verletzungen kommen. Eine vorausschauende Planung und die durchdachte Zusammenstellung einer Hausapotheke sind besonders wichtig, wenn das eigene Zuhause in einer Notsituation nicht verlassen werden kann, beispielsweise bei einem schweren Unwetter. In solchen Situationen ist es hilfreich, einige Medikamente im Haus zu haben, um Verletzungen oder leichtere Erkrankungen behandeln zu können. Wichtig ist, darauf zu achten, den Vorrat an wichtigen Medikamenten oder Verbandsmaterialien aufzufüllen, bevor er verbraucht ist. Außerdem spielt die richtige Lagerung eine große Rolle.

Weitere Informationen gibt es HIER.

Notfallvorsorge: Essen und Trinken

Es gibt verschiedene Notsituationen, in denen ein Vorrat an Lebensmitteln und Getränken hilfreich ist: Etwa bei einer angeordneten Quarantäne wie im jüngsten Beispiel während der Corona-Pandemie oder aber bei einem großflächigen Stromausfall. In diesem Fall bleiben Supermärkte und Tankstellen geschlossen, der Kühlschrank und das Gefrierfach fallen aus und je nach regionalen Voraussetzungen kommt auch kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn. Hier hilft ein Lebensmittel- und Getränkevorrat, um die Zeit zu überbrücken, bis die staatliche Hilfe anläuft.

Weitere Informationen gibt es HIER.

BBK-Broschüre mit Hinweisen zur Eigenvorsorge der Bevölkerung