Horgener Zapfensprung

Horgener Zapfensprung trotzt dem Regen – Stimmung ungebrochen

Horgen – Dunkle Wolken, immer wieder kräftige Regenschauer und dennoch strahlende Gesichter: Der diesjährige Horgener Zapfensprung zeigte eindrucksvoll, dass echte Fasnetsbegeisterung vom Wetter nicht aufzuhalten ist. Trotz nasser Straßen säumten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Umzugsstrecke und feierten gemeinsam einen farbenfrohen und stimmungsvollen Nachmittag.

Schon beim Aufstellen der Gruppen war klar: Der Regen würde die Narren nicht bremsen. Mit guter Laune und einer Extraportion Humor setzte sich der Zug pünktlich in Bewegung.

Der Musikverein führte den Zug mit dem Zapfenmarsch an, die Frösche aus Ellhofen weitere Teilnehmer reihten sich in den Zug ein und verwandelten den verregneten Nachmittag in ein fröhliches Spektakel. 
Die Zapfenmale und die kleinen Mockele hatten Spaß und immer wieder hallten kräftige „Zapfen-Male“ -Rufe durch die Straße.

Der Horgener Zapfhahn sorgte auch in diesem Jahr mit seiner Präsenz für Begeisterung. Selbst der Regen konnte seinem imposanten Auftritt nichts anhaben – im Gegenteil: Tropfnass, aber unbeirrt, wurde er von den Zuschauern mit viel Applaus empfangen.

Für staunende Blicke sorgte zudem der liebevoll gestaltete Zirkuswagen der Familie Ohnmacht. Mit viel Detailarbeit und Herzblut dekoriert, brachte er einen Hauch von Manege und Nostalgie nach Horgen. Farbenfrohe Elemente, fantasievolle Kostüme und die sichtbare Freude der Beteiligten machten den Wagen zu einem echten Publikumsmagneten. Kinder wie Erwachsene ließen sich von der Zirkusatmosphäre verzaubern – selbst unter grauem Himmel leuchteten hier die Farben.

Auch wenn das Wetter in diesem Jahr eine Herausforderung darstellte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Zapfensprung 2026 wird vielen gerade wegen des Regens in Erinnerung bleiben – als Beweis dafür, dass Zusammenhalt, Tradition und närrische Lebensfreude in Horgen stärker sind als jede Wetterkapriole.